Also knapp 2 Wochen hab ich bei einer Freundin ,Malene ist ihr Name und ihrer Gastfamilie gewohnt. Das sind so liebe Menschen. Die haben mich auch so gut behandelt. Malene hat dann auch ganz viel mit mir unternommen. Obwohl die Situation für mich im wahrsten Sinne des Wortes bescheuert war, hatten wir doch unseren Spaß zusammen. Danke Malene auch an diese Stelle!!!!!
Es haben sich in den 2 Wochen auch ein paar Familien gemeldet die in Virginia wohnen. ( ich war ja noch in Virginia ) aber ich hab mich bei keiner richtig wohl gefühlt. Denn ich dachte, wenn ich jetzt zu einer Familie gehe, dann zu einer guten. Denn noch mal 3 solche Horror Monate, die halte ich nicht aus. Und ich will auch mal was Schönes erleben. Also Familienmässig.
Du kannst es dir einfach nicht vorstellen, wie es für mich war. Meine Familie ist weit weg. Ich bin hier in der Pampa und hilflos. Bin auf Menschen angewiesen, die mich liebevoll aufnehmen. Bekomme 2 Wochen keinen Cent.( gut das ich vor dieser Geschichte Geburtstag hatte und Geld bekommen habe von meinen Eltern und so. VIELEN HERZLICHEN DANK.OHNE DAS, WÄHRE ICH AUFGESCHMISSEN GEWÄHSEN. Ich kann es gar nicht beschreiben. Aber mir war oft einfach nur zum heulen zu mute und zum Schluss war mir alles, sorry für diesen Ausdruck, scheiss egal!!! Entweder wollte ich nach Hause oder eine gute Familie finden für die restliche zeit.
Ich bat Gott auch um Hilfe und muss ehrlich gestehen, dass ich Gott nicht verstand wieso er alles so kommen lassen hat wie es ist. Ich verstand nicht wieso ich dann von meiner alten Gastfamilie rausgeschmissen wurde und auch nicht was das alles für ein Sinn hatte. Ich hab Gott jetzt nicht angeklagt für alles, aber ich habe mich schon sehr heftig bei ihm beklagt. Ich war sauer und enttäuscht. Aber trotzdem fühlte ich tief in meinen Herzen, dass Gott mich nicht im Stich lässt, denn wenn ich falle, dann nicht tiefer als in seinen Händen! Egal wie alleingelassen und einsam ich mich fühlte, ich wusste ich war nicht alleine. Dann bat ich Gott, das er mir doch bitte eine Familie schenkt, in der ich mich wohl fühle und in der ich die restlichen Monate bleiben kann.
Dann kam der Anruf, der anders war als die anderen Anrufe! Eine junge Frau rief mich an und meinte das sie aus Texas kommt und ein Aupair sucht. Die stimme klang schon echt super. Ich weiß, man soll nicht auf Stimmen so einen großen Wert legen, sollte eigentlich aus der Vergangenheit gelernt haben. Aber ihre Stimme hatte was. Ich Telefonierte eine Stunde mit der Frau.Wir verstanden uns gut und lachten auch viel. Nach dem Anruf überlegte ich so ungefähr 2 stunden und betete und besprach das auch mit Malene und rief die Frau dann zurück und meinte, normaler weise tu ich das nicht so schnell, aber ich will nach Texas zu euch kommen. Sie war happy . Ich war happy. Doch ihr Mann wollte auch noch mit mir sprechen (er war noch auf der Arbeit) bevor wir es fest machen. So rief mich ihr Mann am Abend an. Wir verstanden uns gut. Machten kleine Witze und schnell war klar das ich zu dieser Familie gehen werde. Ich war Gott so dankbar!!!!!! Und auch so erleichtere!!!! Habe dann sofort alle anderen Gastfamilien angerufen und dehnen abgesagt und gesagt das ich mich für eine andere Familie entschieden hatte. War nicht einfach das den Familien klar zu machen aber als ich dann endlich den Telefonhöre zu Seite gelegt hatte, war ich mega erleichtert und glücklich!
Die Agentur versuchte dazwischen zu funkte und wollte das ich zu einer Familie gehe wo dir Gastmutter Rechtsanwältin ist, wo ich aber auf keinen fall hin wollte ,da die nur ne billige Arbeitskraft gesucht hatte und nicht wirklich ein ,,Familienmitglied“ und machten dadurch beinah die Sache mit Texas kaputt! Doch dann klappte es doch noch (habe da mal richtig auf den Tisch gehauen .ist ne lange Geschichte. Doch eins sage ich dir. KÄMPFE FÜR DEINE RECHTE!!!) Und nun bin ich in Texas.
Die Familie ist so cool!!! Bin Gott echt dankbar dafür.
Wie gesagt es lohnt sich in die Chilipraline zu beißen.
Auf bald!!!
mo
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