Freitag, 23. Mai 2008

Abenteuer Rückflug in den USA

Der Abschied von meiner Familie fiel mir echt sehr schwer. Ein Teil von mir wollte am liebsten alles abrechen und der andere Teil wollte zurück nach USA und das zu ende zu bringen was ich angefangen habe. Vielleicht weißt du ja davon, dass meine Gastmutter gerade in ihren Wechseljahren ist und echt schon sehr schlimm drauf ist. Eine pubertierende Mutter musst du dir vorstellen die immer was zu meckern hat und wenn die mal gut drauf ist, kannst du das auch nicht genießen, weil man immer wartet das sie gleich wieder etwas auszusetzen hat. Naja da gibst es viere Storrys über sie. Vielleicht erzähle ich dir ein paar persönlich .Jedenfalls vermisse ich es in einer christlichen Familie zu leben. Man merkt hier total wie unterschiedlich es ist. Und ich bin Gott und meinen Eltern jeden tag immer wieder neu dankbar, dass ich dieses große vorrecht habe so einen tolle Familie zu haben und das Gott mit uns zusammen wohnt. Vielleicht fragst du dich wieso ich nicht meine Koffer pack und abhaue?! Noch nicht !!!Ich sehe diese Familie als mein Missionsfeld und solange Gott mich hier haben will, werde ich auch hier bleiben, egal wie hart es ist. Die Missionare können ja auch nicht sofort das Feld räumen, wegen ein paar Problemchen. Und außerdem denk ich immer so. Wer Gott auf seine Seite hat ist sicher und ich weiß ja das Gott mit mir einen Plan hat und ich lerne hier auch viel, zum Beispiel geduldig zu sein. Gott mehr zu vertrauen und meine Beziehung zu Gott verändert sich auch. Wird immer besser und fester. J

Ok! Nach einem letzten Mittagessen (das Essen von meiner Mum, dass kann keiner übertreffen) gestärkt brachte mich mein Dad und Tupsik (Simon mein kleine Bruder *beiss*) zum Flugharfen nach Paderborn Lippstadt. Wieder mal war das einchecken kein Problem. Dann noch ein letztes Mal mein Paps und Tupsik umarmen und dann ab durch die Kontrolle.

14:30 Uhr sollte mein Flieger abfliegen. Er flog aber erst später ab. Doch da hab ich mir noch nicht so große Sorgen gemacht. Ich landete dann auch 2. 5 Stunden später wieder in london Standsted (England) und musste wieder as gleiche Spielchen spielen wie auf meiner Heimreise. Also wieder Gepäck abgeholt. In die Metro gegangen und dann ein Ticket für den Bus gekauft. In den Bus eingestiegen. Eine und halb Stunden gefahren, ja diesmal war es ne halbe Stunde länger und ich war die ganze Zeit echt nur an denken, hoffentlich geht alles gut und ich bekomme meinen Flieger noch. Denn er sollte um 7:25 ab London Heathrow (England) abfliegen. Das ding war nur, das der Bus nur bist zu der Bushaltestelle gefahren ist und nicht bis zu, Flughafen. So musste ich mich da auch noch durchboxen und den richtigen Bus zwischen allen anderen Buße suchen, der dann direkt zum Flughafen fährt. Dan entlich, nach langen hin und herlaufen mit einen dicken Koffer und mein Laptop und meiner Tasche, wurde mir gesagt, das ich in diesen Bus einsteigen sollte. *Lach* Nach 15 Minuten bemerkte ich dann aber, dass das nicht der richtige Bus war der mich zu meinen Station bringen sollte. *stöhn*

Also so schnell wie möglich wieder raus aus dem Bus, meine Sachen wieder schnappen und den richtigen Bus finden. Gott sei Dank war ich dann endlich nach 20 Minuten warten in den richtigen Bus. Die Zeit ging immer schnelle, jedenfalls kam es mir so vor .Als wir dann bei meiner Station angekommen waren, lief ich schnell zum einchecken. Doch der freundliche Herr meinte, zu spät! Wie zu spät?? Ich könnte heulen. Ich überredete ihn alles zu versuchen, dass ich noch in das Flugzeug kommen könnte. Er versuchte auch alles, aber es ging nicht. Hätte ich kein Koffer mit mir, würde es gehen aber so, ging es halt nicht. Ich war voll fertig. Der junge Mann am Schalter tat das voll Leid. Ich wusste ja auch nicht was ich jetzt machen konnte. Moni allein in London. Mittlerweile war es schon 7:oo Uhr und der junge Mann riet mir zu der Information zu gehen. Da angekommen sagte man mir, dass ich morgen um 9:20 mit einer anderen Maschine fliegen würde. Das ist die erste Maschine die fliegt. Und nun. Nichts, außer warten. So wie ich dann nun mal bin, dachte ich mir so spontan in die Stadt zu fahren und dann ein bisschen London anzuschauen. Wie gesagt so getan. Ich gab meinen Koffer beim Schließfach ab und machte mich auf den Weg. Als ich eine Telefon sah. Rief ich sofort Stella, meine Freundin in USA an, weil die mich abholen wollte .Ich zahlte 4 € für 15 Sekunden. Ich sagte nur; habe den Flug verpasst komme morgen 12:45 sag bitte Peter und Melanie (meine Gasteltern) bescheid. Das war’s und dann war das Geld auch schon weg. London ist soooooooooo teuer! Als ich an der Metro ankam, fragte ich wie weit es denn zur Stadt währe. Man riet mir, nicht in die Stadt zu fahren, da alleine ein Weg bis dahin eine Stunde dauerte und es dann auch zu spät sei und für ein Mädel ein bisschen gefährlich sein sollte. Ich überlegte und entschied dann doch beim Flughafen zu warten. So ging ich wieder zurück und wollte mein Koffer haben Doch der Kerl wollte den vollen Preis haben. So ließ ich ihn meinen Koffer aber nahm mein Laptop raus, den hatte ich bevor ich den Koffer abgab in den Koffer gepackt. Leider brauchte ich ein Adapter. USA und England haben andere Anschlüsse. Der Mann von den Schließfächern war dann so nett, das er mir den Adapter geliehne hat, aber auch nur wenn ich vor den Shop saß, so das er mich sehen konnte. Um 12:oo Uhr musste ich leider den Adapter zurück bringen weil der Mann den Laden dann schliss musste und deshalb den Adapter auch zurück haben wollte. Ist schon ein p

Pechtag. Aber er ist ja noch nicht vorbei. Der Tag schon, aber nicht mein Aufenthalt in den Flughafen. Ich fand dann endlich Starbuchs und hab mich da hingesetzt und mir ein Kaffee bestellt. Nee, mehrere. Bei Starbuchs gibt es den besten Kaffee und den besten Kuchen von ganz England und Amerika. :D Gut das ich meine Bibel dabei hatte und ein Buch. Ich versuchte zu lesen und bis 2 Uhr ging das auch gut. Doch dann überkam mich der schlaf. Ich packte meinen Sachen ein und fragte die Bedienung ob sie was dagegen hätte wenn ich mich auf die Sitzbank legen würde und ein bisschen schlafen würde. Sie war ganz freundlich und hatte auch nichts dagegen. Glücklich wie ein kleines Schulkind legte ich dann den Laptop und meine Tasche unter meinen Kopf, da ich angst hatte das es sonst geklaut wird und betete vorher noch und schlief dann auch sofort ein. Da ich in den letzten Tagen ja nie wirklich ausgeschlafen oder geschweige denn viel geschlafen habe war ich auch total übermüdet. Um 3:45 Uhr wurde ich wach. Ich machte meine Augen auf und um mich herum war alles voll mit Männer. Bauarbeiter die gerade ihre Pause machten und ein Kaffe tranken. Anstatt das sie sich an einen freie Tische gesetzt hätten, haben sie sich an meinen Tisch gesetzt .Am Fußende und am Kopfende saß jeweils ein Mann und vor mir saßen auch ein paar. Ich schaute sie nur verdutzt an und dachte nur Gott du bist bei mir und schlief dann auch wieder sofort ein. Um 5 Uhr wurde ich dann unsanft von einer andern Kellnerin, die haben wohl ihren Schichtwechsel gehabt, geweckt. Die meinte das ich da nicht schlafen könne, da es ja ein Kaffee währe und kein Schlafsalong. Ein bisschen angenervt und Todmüde packte ich meine Sachen zusammen und marschierte erst zum Klo, dann zu meinen Koffer und um 6:30 Uhr checkte ich dann ein und gammelte die ganze Zeit bis 9 Uhr nur noch rum. Dann war es endlich so weit. *jehu* mein Flug wurde aufgerufen und ich durfte in das Flugzeug steigen. Wir fuhren los und flogen. Ich war so müde, das ich sogar im Flieger nicht schlafen konnte. Zu müde. Dann bin ich endlich in Washington D.C, Dulles Airport angekommen. Ich wollte mein Koffer abholen und da, welch wunder, war er voll demoliert. Keine Räder mehr und stehen konnte er auch nicht mehr. Das musste ja kommen. Ich hab ihn reklamieren lassen, aber der Mann meinte, vergessen sie es, die Airline wird dafür nicht aufkommen. Das war schon ärgerlich. Doch als ich dann endlich mit den Schrottkoffer zu der Empfangshalle kam, stand da Stella und jana mit olivia(jana ist ein anderes Aupairmädchen und ihr Kind auf das sie beträut)mit einen dicken Luftbakllong . Das war so schön, das mir da fasst die Tränen gekommen sind. Jana hat Stella und mich dann zu Stella gefahren, weil mein Auto da steht und dann bin ich nach Haus gefahren. Schon die ganze zeit hatte ich ein komisches Gefühl, weil ich mich ja voll verspätet hatte und ich nicht wusste wie meine Gastfamilie darauf reagiert. Als ich das haus betrat, War meine Gastmutter mit Kati in der Küche und sagten nur hallo. Ich hab mich sofort entschuldigt und gefragt ob ich denn heute abreiten sollte, aber komischerweise musste ich nicht arbeiten aber mir wurde ein Urlaubstag mehr abgezogen. Kein Empfang kein herzliches willkommen zurück. Das war echt schon blöde. Ich bin duschen gegangen und hab dann die Sachen ausgepackt und meine Gastfamilie die deutschen Süßigkeiten gebracht. Es kam ein karges danke über meiner Gastmutters Lippen. Nix mit Abendbrot oder so. ich war enttäuscht aber auch so müde das mir das auch dann wiederum egal war. Nächsten tag musste ich dann wieder früh morgens raus und arbeiten. Also ging ich früh schlafen.

Tja, was für ne Reise! Ich war 24 Stunden unterwegs.

lg mo




















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